20
Jan
2012

Faselnussallergie

Heute gelang es der Alten Saeckin, trotz des eher tristen Sauwetters, trocken in die nächstgelegene größere Stadt zu gelangen. Um in ebensolchem Zustand ein paar Stunden später von dort zurückzukehren, arbeitete sie hurtig ihren Stadtzettel ab und erreichte mit hängender Zunge den nächstverkehrenden öffentlichen Personentransport. Auf der Fahrt galt es unersprießlicherweise die Gesellschaft einer über die Maßen redseligen Zeitgenossin zu überstehen. Nicht, dass die Alte Saeckin generell etwas gegen Unterhaltung hätte. Geschichten aus fremden Alltagen gehen ja eigentlich immer ... aber DAS!?!
Diverse Königs- und Adelshäuser ("do gebbts halt a sodde und sodde..."), die Qualität jüngst erworbener Winterunterwäsche ("Ginschdich, awwer noch em Wesche isch se dranneghange wie en Butzlumbe, der schinesische Scheiß der") , wortreiche Erwägungen zur neuen töchterlichen Frisur ("Ha die saut rum wie so e gropfts Hiehle wo in de Farbhafe gschderzd isch") und Aufzählungen preisgünstiger Angebote bei bekannten Superdupermarktketten und im großen Stil mit branchenunüblicher Waren handelnden Kaffeeröstereien.
Kurz bevor endlich die herzlich herbeigesehnte Heimathaltestelle nahte, war die Dame bei den "echt ekligen" Symptomen der ehemännlichen Haselnussallergie angelangt.
Leider schwante der Alten Saeckin das wahre Drama dieses Bedauernswerten erst auf dem Bahnsteig. Es muss sich um eine Fehldiagnose gehandelt haben, der Mann leidet vermutlich an einer ausgewachsenen Faselnussallergie.

Mittlerweile glaubt die Alte Saeckin erste Symptome an sich zu entdecken: keine Lust auf Radio hören, hartnäckiges Läutenlassen des Telefons ..., wenn das bloß keine beginnende Faselnussallergie ist.
80 mal gelesen

18
Jan
2012

Das Leben ist eine einfache Sache

Das Leben ist eine einfache Sache, glauben Sie nicht?
91 mal gelesen

16
Jan
2012

Heck Meck Dreck Weg Müll Knüll Verfahren

"Wie siehts denn hier aus? Jetzt aber entmüllt und weggeschmissen, awwer zaggisch!"
Altes Zeug, Papiergruscht, Stofffetzen, Reste, untaugliches Material. Kümmernisse und die Sedimente der kreativen Vergangenheit. Fotografien auf denen Alle und Alles noch viel ... (denken Sie sich das bitte selber aus) aussah. Hoher Bogen- hinfort ihr Übelnisse, Bremsklötze, Seelenrucksackbeschwernisse. Leichter wird einem nur durch Leichtern. Die Alte Saeckin ist derzeit die Schauerfrau ihres Lebenslastkahns. Inspiriert von der Erinnerung an die vielen Metern Entkrempelungsstrecke der Blognachbarin rinpötschgerl (link leider nicht mehr gefunden). Es bewegt sich was.
75 mal gelesen

6
Jan
2012

Woman in red ...

Die Alte Saeckin hat sich diebisch leise und heimlich ins neue Jahr geschlenzt. Ihr Kopf war und ist erfüllt mit vielen Gedanken, die sich nahezu sämtlich um das Großthema "nichts bleibt lange anders wenn man es nicht verändert" drehen.

Heute gab es eine angenehme Unterbrechung im Veränderungsalltag. Herr und Frau Altsack starteten in Begleitung eines zu übergebenden Möbels zu einem Besuch im Horst der Frau momoseven. Freundlich wurde das Dreigespann begrüßt, einladendes Gebell der Horstbestie animierte zu Verweilung und frohem Spiel mit einem nichtfischigen Fischli. Frau momoseven hatte irre Glück, dass im Hause Altsack noch ein Berg anstehender Aufgaben lauerte, sonst hätte sie den altsäckischen Besuch noch wesentlich länger ertragen müssen. Aber für einen exotischen Teegenuß reichte die Zeit glücklicherweise. Der Name des Tees war, wie sein Duft und sein Geschmack, durchaus exotisch zu nennen. So exotisch jedenfalls, dass er dem Hirn der Alten Saeckin schon entfleucht war, ehe sie das Bergdorf verlassen hatte. Nicht entfleucht hingegen war die neue Begleiterin, die nun an Stelle des Möbels den Alten Saecken Gesellschaft bei der Heimfahrt leistete:
Die Frau in Rot



Sie wird fürderhin dafür Sorge tragen, dass die diversen Bemühungen der Alten Saeckin nicht fruchtlos bleiben. Weil, was kann man angesichts all dieser köstlichen Üppigkeiten anderes sein als fruchtbar?
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31
Dez
2011

Alte SAecke: Tzzzzschschschchchccccchbrrrrtzl

Das Jahr neigt sich. Dem Ende. Zu. Die Tage des wiederkehrenden Lichtes brachten das:

und das:

woraus dann auf wundersame Weise das wurde:

Das ich allerdings erst in Gang setzen kann, wenn ich mich kommende Woche in die Nähe städtischer Hot spots begebe. Auf dem flachen Land ist man doch auf einer Insel - leider nicht auf der der Glückseligen.

Jetzt lass ich den Hirnstöpsel von 2011 knallen. Mal sehen was da raussprudelt. Vielleicht befleißige ich mich eines Kopfstandes, damit Erkenntnis und lichtes Bewußtsein im neuen Jahr mein Inneres renovieren mögen. Überflüssig wäre das nicht.

Will sagen: der Neujahresbeitrag ist noch zu gewärtigen.
92 mal gelesen

24
Dez
2011

Alte Saecke rütteln auf.

Milliardenfache Schicksale - global ignoriert!
Gerade in dieser "stillen und besinnlichen Zeit" (harrrharrrr) häufen sich dramatische Schicksale, die offenbar weltweit hartherzig ignoriert werden. Kann milliardenfacher Burn out im Sinne der weihnachtlichen Botschaft als gegeben hingenommen werden? Die Alte Saeckin meint: NEIN! Sie wird in Zukunft frühzeitig ausblasen.



Schöne Weihnachten alle zusammen. Und dran denken: rechtzeitig ausblasen!
130 mal gelesen

16
Dez
2011

Alte Saecke - beblogbewichtelt

Der Alten Saeckin ist es eine wirklich große Freude prautli zu prisenten was man ihr ganz wunderbarerweise gewichtelt hat:

Es war der 23. Dezember, und noch kein Schwein hatte sich gemeldet. Empört hüpfte sie vom Fenster weg, aus dem sie halb sehnsüchtig, halb das leere Tannenbaumfeld vor sich ahnend, geblickt hatte, zurück in die staubige Ecke, in der sie mit der alten Schachtel und Flasche Leer ein aufbewahrungsgerechtes Dasein fristete. Ja, sie war ein Sack, aber sie hatte eine wichtige Aufgabe -- normalerweise. Sie war immerhin DER Sack, also natürlich eigentlich "die Säckin", aber eben genau jene Säckin, die alljährlich vom Weihnachtsmann zum Transport tausender Geschenke genutzt wurde. Das war ein Privileg, das nicht vielen zugute kommt… um genau zu sein, gab es vor ihr nur zwei andere alte Säcke, die einem ihr nicht bekannten Schicksal erlegen waren, und sie war eben die dritte. Sollte es etwa so sein, dass nach vielen Jahren des treuen Dienstes für den Weihnachtsmann, jetzt auch sie keine Rolle mehr spielen sollte? Okay, das ganze Jahr über lag sie leer und ausgelaugt in der Ecke des Schuppens, ungenutzt, ein bisschen staubig, und kalt. Dann aber, ein paar Tage vor Weihnachten, wurde sie von Wichteln mit den schönsten Geschenken befüllt, um am Heiligen Abend selbst vom Weihnachtsmann abgeholt zu werden. Der lud sie auf seinen Schlitten, der von den Rentieren gezogen durch die ganze Welt glitt, und bei jedem Stop wurde die Säckin ein bisschen erleichtert. Sie wusste nie, was in den Geschenken drin war, aber allein die schön eingepackten Päckchen, mit dem glänzenden Papier und den kunstvoll gebundenen Schleifen, weckten ihre Phantasie. Und diese phantastischen Träume nährten sie das ganze Jahr über. Sie konnte sich noch genau daran erinnern, wie die Geschenke eingepackt waren, die sie letztes Jahr ausgetragen hatte (naja, zumindest hatte sie ja nicht unerheblich dabei geholfen), denn sie dachte jede Nacht an sie: ihre Form, ihr Gewicht, ihr Papier. Besonders spannend war letztes Jahr ein sehr längliches, in blau-rot gestreiftes Papier eingewickeltes Geschenk gewesen, das an einer Seite eine große, kugelförmige Ausbuchtung hatte. Was da wohl drin war?

Nun, wie es aussah, musste sie noch ein weiteres Jahr mit den Erinnerungen des letzten Weihnachtsfests auskommen. Die Wichtel hätten sie schon vor ein paar Tagen abholen und mit den Geschenken füllen sollen. Sie wurde jedes Jahr neu verzaubert, damit auch wirklich alle Geschenke in sie hineinpassten. Aber sie waren nicht gekommen, und jetzt war es bestimmt schon zu spät. Ein ganzes Jahr liegt man stetig verstaubend in der Ecke, kann sich tagsüber nicht regen und nachts nur mit ein paar weiteren Schuppenbewohnern unterhalten, getragen allein von der Erinnerung an die vergangenen Weihnachtsfeste, und natürlich der Vorfreude auf das kommende. Und dann: nichts. Nicht mal eine Absage. Das hätte sie nicht erwartet, gerade vom Weihnachtsmann nicht, der sonst alles so akribisch plant. Draußen keckerte ein Eichhörnchen, aber von Wichteln, oder gar dem Weihnachtsmann selbst, war nichts zu hören. Enttäuscht sank die alte Säckin in sich zusammen. Die alte Schachtel (die eigentlich ein Mann war) hatte wohl Mitleid, denn sie fing an, der alten Säckin eine Geschichte zu erzählen, damit sie von ihren düsteren Gedanken abgelenkt würde. Schließlich schlief die alte Säckin ein.

Von lautem Bollern an die Tür wurde sie jäh geweckt. Sie schrak auf und wusste zunächst nicht genau, ob sie wach war oder schlief. Die alte Schachtel schielte verschmitzt von ihrem Regal runter, was die alte Säckin nur noch mehr verwirrte. Doch dann hüpfte sie zur Tür und öffnete. Draußen stand der Weihnachtsmann! Tatsächlich, da war er, in voller Montur, mit frisch gekämmtem Bart und lustig klimpernden Glöckchen am Mantel. "Ho ho ho!", skandierte er, wie sie ihn in den letzten Jahren schon so oft gehört hatte, "Ho ho ho, und fröhliche Weihnachten, alte Säckin!". Die alte Säckin war platt. Wie sollten das fröhliche Weihnachten sein, wenn der Weihnachtsmann so spät kam, und sie noch gar nicht mit Geschenken gefüllt war? Vorsichtig lugte sie am Weihnachtsmann vorbei zum Schlitten, und da sah sie es: auf dem Schlitten lag dick und fett, geradezu überprall gefüllt: ein neuer Sack! Sie riss die Augen auf und wollte dem Weihnachtsmann gerade eine richtige Standpauke halten, da hielt er mahnend die Hand hoch und zog die Augenbrauen hoch: "Moment, liebe alte Säckin, ich kann alles erklären...". Jetzt war sie es, die die Augenbrauen hochzog. Konnte das möglich sein? Der Weihnachtsmann tauschte sie aus, betrog sie geradezu, kam dann trotzdem zu ihr und spielte jetzt den in flagranti erwischten Ehemann, der sich Ausreden ausdenkt? "Hör zu, ich weiß es ist nicht besonders nett, dass ich Dich nicht eingeweiht habe,", fing der Weihnachtsmann jetzt etwas zerknirscht an, "aber es muss doch eine Überraschung sein, eine Weihnachtsüberraschung! Hier...", er drehte sich zum Schlitten um und holte drei sehr unterschiedliche Pakete aus dem neuen Sack, "hier sind Deine Weihnachtsgeschenke, liebe alte Säckin!" Er überreichte ihr die Geschenke und setzte eine erwartungsvolles Lächeln auf. Sie war baff. Geschenke? Normalerweise wurde sie damit gefüllt. "Soll ich die in mich reinstecken?", fragte sie etwas unsicher. Der Weihnachtsmann lachte: "Naja, wenn Du möchtest... aber es sind Deine. Geschenke, für Dich, verstehst Du? Du darfst dieses Weihnachten in meinem Wohnzimmer verbringen, ich nehme Dich gleich mit, wenn Du möchtest. Die Geschenke sind für Dich! Du darst sie gern auspacken, aber die anderen lassen sie aus irgend einem Grund, den ich nicht verstehe, seit Jahren geschlossen." "Die anderen?", fragte die alte Säckin. Der Weihnachtsmann grinste verschmitzt und sagte: "Ja, die anderen. Die Säcke, die mir vor Dir gedient haben. Weißt Du, nach so vielen Jahren in meinem Dienst, da hat sich auch der beste Sack irgendwann mal eine Pause verdient. Deshalb bekommen meine geliebten Weihnachtssäcke, wenn es ihre Zeit ist, selbst Geschenke und dürfen sich ausruhen. Sie wohnen dann bei mir auf dem Dachboden, nicht mehr hier im Schuppen. Und am Heiligen Abend feiern wir alle gemeinsam in meinem Wohnzimmer, also, zumindest wenn ich wieder da bin."

Die alte Säckin musste nun doch lächeln. Geschenke, für sie allein! Natürlich würde sie sie niemals auspacken! Eines war eine große Kiste in goldener Folie, aber durch die Folie sah man Holz und einen metallenen Verschluss. Das zweite war eine Rolle, mit einem Seidenband verschlossen. Das letzte war eine winzige Schachtel, so klein wie eine Kinderhand, in weißem Papier, auf das Tannenbäume gedruckt waren. Sie besaß eigene Geschenke, Geheimnisse, die die jederzeit betrachten könnte und für immer rätseln dürfte, was wohl drin ist! "Ähm, ja, danke, Weihnachtsmann!" sagte sie lahm. Er lachte wieder: "Komm, steig auf, und gib Deinem Nachfolger noch ein paar Tips, der ist ja noch ganz grün hinter der Kordel!". Da musste selbst die alte Säckin lachen. Sie packte ihre Geschenke in sich rein, folgte dem Weihnachtsmann auf den Schlitten, staunte nicht schlecht über den neuen Sack, der ein bisschen ängstlich, aber stolz wie Oskar zu ihr aufschaute. Die Rentiere trabten an, und gemeinsam verschwanden sie in der Richtung des Hauses des Weihnachtsmann. Sie mussten sich beeilen, denn für alle außer der alten Säckin lag noch ein weiter Weg vor ihnen. Die alte Säckin aber, die durfte sich ausruhen, und sie war schon ganz gespannt, wie die Geschenke der anderen Säcke wohl aussahen.
495 mal gelesen

15
Dez
2011

Alte Saecke - wichtelig



Die Alte Saeckin freut sich schon!
167 mal gelesen
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Aha, sind auch Sie nicht...
Aha, sind auch Sie nicht verbiegbar genug, um mühelos...
taintedtalents - 28. Jan, 12:28
Sie hatte es satt. Seit...
Sie hatte es satt. Seit sie für das Modelabel...
vielfrass - 27. Jan, 18:50
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Das gehört aber auf Schwarzbrot und mit frischen...
walhalladada - 23. Jan, 17:32
Polkappen aufsetzen,...
Polkappen aufsetzen, der Wind weht kalt!
Schwallhalla - 21. Jan, 16:58
Doch. Einfach! Drei Wichtigkeiten...
Doch. Einfach! Drei Wichtigkeiten nur: man wird geboren,...
AlteSaeckeuntersich - 20. Jan, 14:18
Ein sehr mehrfach unterstrichenes...
Ein riesiges buntes Ja zu der Idee, sich behalten zu...
taintedtalents - 20. Jan, 14:15
Ja.
Ja.
walhalladada - 16. Jan, 17:45
Huch, verunsichern Sie...
Huch, verunsichern Sie doch die Alte Saeckin nicht...
AlteSaeckeuntersich - 16. Jan, 14:04

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o +++ Mumien +++ Monstren +++ Mutationen +++
o +++ netzjournalist +++ Thomas Mrazek
o ... w i [ e ] der [ W ] o r t e ...
o 1x umrühren bitte
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o CRIMSONCABERNET
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