Alt-Tagebuch

15
Aug
2013

altsaeckische Alltagsgrübeleien

Ob es den Rosen wohl etwas ausmacht, wenn ihnen wildfremde Nasen mitten ins Gesicht gedrückt werden?
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19
Jun
2013

Bahnknast!!

Eingepfercht in einer an Hitzschlag verendeten S-Bahn, drohte die Alte Saeckin und einige Mitreisende das gleiche Schicksal zu ereilen. Alles Insistieren half nichts, die hilflose Fahrerin durfte weder eine Tür öffnen noch uns hinauslassen, ehe der "Notfallmanager" nebst Polizei vor Ort erscheinen würden. In dem Gefährt entstand binnen kürzester Zeit eine exorbitante Hitze. Als die Befürchtung einer Hirnschmelze nicht mehr unrealistisch erschien, bekam die Chauffeuse die Erlaubnis, die Passagiere EINZELN! Durch die FAHRERTÜR! Unter ihrer höchsteigenen MITHILFE! ins Freie zu entlassen. Als endlich die Alte Saeckin nebst Drahtesel auf dem neben den Gleisen liegenden Radweg gelangt war, kam sie aus dem Staunen nicht heraus. Wie aussergewöhnlich FRISCH! können 37°C wirken, wenn man sich zuvor in einem Dampfgarer ohne öffenbare Fenster befunden hat.
Nach befreitem Heimstrampeln durfte die Alte Saeckin entdecken, dass der Stern des Südens, unsere liebe Lucy, der Hitze auf angemessene Art zu zeigen vermochte, was sie von ihr hielt:

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18
Mrz
2013

Föhnix aus der Talsohle.

Am Morgen, frischgeduscht, im Gegenwind des Föhns, beschloss die Alte Saeckin, aus der Talsohle der winterlichen Depressionen endgültig emporzuklimmen. Oben lockt das Licht, unten blubbert der Schmodder. Ein über die Maßen deutlicher Wegweiser. Schluss mit der Rumfieperei. Wenn sogar die Krokusse sechs Frostgrade überstehen und unverdrossen in frühlingshafter Pracht aus der eisverkrusteten Schneedecke strahlen, sollte es doch einer Alten Saeckin möglich sein, den alten Madensack aus der unerfreulichen Niederung der letzten Monate herauszumanövrieren. Schließlich gibt es neben allerlei Minus auch viel Plus zu verzeichnen.
Die Alte Saeckin schickt sich an, bzw. macht sich Hoffnungen, Ersatzoma zu werden. Anfang August soll es soweit sein. Mietkind eins und seine wirklich erfreuliche Lebensgefährtin schicken sich an, Eltern eines kleinen Mädchens zu werden. Das Schicksal hat es günstig gefügt und die junge Familie wohnt ganz in der Nähe der Altsackerei. So wird man die neue Weltbürgerin hoffentlich recht häufig zu Gesicht bekommen. Derzeit werden eine ganze Reihe winziger Pullöverchen, Erdbeermützchen und entzückende Schuhchen gestrickt.
(Nein, die Alten Saecke sollen nicht zum Strickblog mutieren - obwohl natürlich schon mal ein Erdbeermützenfoto durchhuschen könnte)

Zudem wartet die Alte Saeckin heute auf die Spedition, welche das neulich erworbene große Gewächshaus anliefern soll, welches Herr Altsack - mit größtmöglicher Unterstützung der Alten Saeckin - in Kürze im Garten aufstellen wird. Die Saatgutbestellung ist raus, und ein über die Maßen praktischer Gartenscooter für kniebehinderte Alte Sackinnen wurde kurzerhand mitbestellt. Es juckt schon gewaltig in den Fingern. Samen will auf duftende braune Erde gelegt werden, Dahlienknollen sollen schon bald ihr Kellerdasein beenden, Karoffeln harren ihrer Auslegung und die Alte Saeckin will es ENDLICH wieder grün aus dem Boden spitzen sehen. Zudem steht irgendwo schon ein prall gefüllter Sack voll Muskelkater und Rückenschmerzen bereit der leergeschafft werden will.
(Nein, die Alten Saecke sollen nicht zum Gartenblog mutieren - wobei sich das ein oder andere Bild von Gewächshäusern und sprießendem Grün kaum vermeiden lassen wird)

Tja, wenn die Welt so wenig Erfreuliches zur inneren Aufrichtung anbietet, dann muss eben ein ausgefeilter "Rückzug ins Private" dieses Defizit ausgleichen. Ihren politischen und anderen Zorn wird die Alte Saeckin nach wie vor in Form von Literatur kompensieren.

Falls Sie sich angesichts der für Alle geltenden 24-Stunden- Regel fragen, wie angesichts dreier Broterwerbsarbeitstage pro Woche ein solches Programm untergebracht werden soll, dann stehen Sie mit dieser Frage keineswegs alleine da.

Alsdann, ich freue mich wie immer auf Kommentare, Kritik, Anregungen, weise Ratschläge und offene Fragen hier in unserer zu reanimierenden Altsackerei.
900 mal gelesen

1
Feb
2013

Gelungenes Andocken.

Die Alte Saeckin schwelgt noch immer im Nachhall eines sehr gelungenen "Kussinenandockunternehmens". Sie strickt vor sich hin und lächelt. Sogar die Schmerztropfen scheinen plötzlich besser zu wirken.
Klar, nun gibt es noch ein paar dringende Wünsche mehr, die ans Schicksal zu richten sind. Aber im Notfall wird die Alte Saeckin auch fürderhin so manches nächtliche Krokodil töten, weil das der ganzen Sache bestimmt hilft.

Darüber hinaus gab es noch einen kurze Radiosequenz zu hören, die bei der Alten Saeckin erheiterliches Nachdenken auslöste. Ein (eher nicht so hitverdächtiger) Moderator sprach mit einem sehr gelobten E-Musik Pianisten: "Was macht Sie aus?". Welch dümmliche Frage!
Die Alte Saeckin hat sich für den Fall einer anstehenden Preisverleihung und damit einhergehender Interviews vorgenommen, auf diese Frage folgendermaßen zu antworten:
"Ich besitze unter meiner rechten Pofalte einen kleinen roten Schalter, aber an den lasse ich niemanden ran"
1019 mal gelesen

21
Jan
2013

Grandioser Tag heute,

er fing damit an, dass ich beim Aufstehen mit dem rechten Fuß in einem Schuh voller Katerpisse stand. Konnte ja nur besser werden - dachte ich...
1058 mal gelesen

12
Jan
2013

Spatzenkuren im Schnieftee.

Jaja, man ist nach derart langem Hingehaltenwerden und Jahreszeitfalschgefühlen durchaus bereit, 1,5 cm Schneehöhe ein wenig über zu interpretieren.

Nichts desto dennoch entlarvt der Schnee die Reisewege der Hof- und Fremdkatzen. Erstaunlichst: an einer vollkommen unattraktiven Hausecke scheint der Katzenstachus zu sein. Bisher von Dosenöffnern unbemerkt werden hier wohl fröhliche Urstände gefeiert. Die Frage, was an dieser Ecke so toll ist, könnte wahrscheinlich nur eine Katzennase beantworten. Vielleicht hat der Justin Bieber der örtlichen Kampfkaterschaft hier eine Art Abreißblock mit Autogrammen hinterlassen? Wer weiß. Die Tiefe der Katzenseele bleibt für ewig unergründlich.

Sicher hingegen ist, dass das Winterdilemma mit einer Spur Puderzucker für die Altsackerei deutlich erträglicher ist. Auch die Werkstatt, die nun einen leise bollernden Pelletsofen beherbergt, bietet neuierdings einen wohnlich warmen Arbeitsaufenthalt. Bald wird das werkstättliche Gastbett zum ersten Mal als Winterdomizil dienen. Erfreulicher Kussinenbesuch steht Ende Januar ins Haus. Nö, das gehört so, die Alte Saeckin denkt und schreibt, seit sie denken und schreiben kann "Kussinen". Sie betrachtet das als gutes Omen für das bevorstehende Kennenlernen einer spätentdeckten Bluts- und Seelenverwandschaft.

Viel Erfreuliches also, das mit seinem hellen Schein all die kleineren und größeren Erbärmlichkeiten überstrahlt.
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25
Dez
2012

Ostern und Weihnachten zusammengelegt!

Wer sagts denn, das kann man doch schön ökonomisch zusammenfassen. Die Alte Saeckin erledigt momentan das - ja eigentlich eher österliche - Kreuz mit dem Kreuz gleich mit dem Weihnachtsdingens in einem Abwasch.
Einziger Nachteil: Es beugt einem die Augen so nahe an den Boden, dass man nicht um die Erkenntnis herumkommt, dass dringend Staub gesaugt werden müsste.
Aber egal, heute ist Schwiegermutterbesuch dortselbst angesagt, also wurscht, ob hier gesaugt ist. Königinnenpastetchen von der Schwägerin, knuschpelige Blätterteigburgen. Mehrfachsalate allerdings eigenhändig vorgeschnippelt, Soße gemacht, alles in einzelne Schüsselchen. Der mag dies nicht, jene kann das nicht zu sich nehmen und der nächste hat eine völlig unerklärliche Aversion gegen ... Ach was solls, das Tiramisu hockt in der großen Bratreine, mit dem süßen Zeug hat zum Glück keiner Probleme.

Am schönsten wär ja jetzt: Direkt ins Bett. Aber soziale Netze sind genau wie Fischernetze: sie wollen andauernd überprüft, geflickt, verstärkt und wieder ordentlich zusammengelegt werden. Wohlan, auch dieser Kelch ... etc. p. p.
921 mal gelesen

2
Okt
2012

Was jetzt?

Heute hat die Alte SAeckin unversehens ein Geschenk bekommen. Auf den ersten Blick ein erfreuliches Ereignis. Auf den zweiten Blick eine recht rätselhafte Sache. Auf den dritten Blick, aber da hatte die Alte Saeckin schon die Augen geschlossen. Das Hirn hingegen arbeitete auf Hochtouren. Was mag schief gelaufen sein, wenn man mit DIES geschenkt bekommt:

BETTSCHUHE!!! Und zwar DIESE:



Schon jetzt graut es der Alten Saeckin vor der kommenden Nacht und den schier unausweichlichen Alpträumen. Ist 56 wirklich schon SOOO alt???
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4
Sep
2012

Heute: Whale watching

Ging heute am Spiegel vorbei. Verpasste den rechten Zeitpunkt zum weggucken. Gruselig - und dann auch noch ohne Fluke.

Muss abnehmen.

*geht sich den Krill aus den Barten spülen*
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19
Aug
2012

Abhaken: 12 hitzerelevante Dinge

1.) Strom in Lehmkeller gelegt.
2.) Zwei bequeme Sessel und einen Tisch aufgestellt.
3.) Cremant ins Kühlfach gepackt.
4.) Zwei Schüsseln in Größe 43 und Größe 45 mit Wasser gefüllt.
5.) Eiswürfel in Kühltruhe vorbereitet.
6.) Transportable HiFi-Anlage aufgestellt.
7.) Wassermusik eingelegt.
8.) Zitronensorbet zubereitet.
9.) Notwendige Gläser und Geschirr auf Tisch in Lehmkeller platziert.
10.) Nicht wärmespendende LED-Lampe installiert.
11.) Lieblingsbücher aufgestapelt.
12.) Kontrolliert, ob das Funkloch im Keller noch immer da ist.


Uff, jetzt kann die Hitzewelle von mir aus anrollen
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Um arbeitslosen Rechtsbeiständen zu entgehen, möchte ich hier darauf hinweisen, dass dieses Weblog für Menschen unter 18 Jahren ungeeignet ist!

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"Ich bin kein Regimekritiker. Ich bin ein Literat, der ein Gewissen hat. Ich trete nicht gegen das Regime auf, sondern für den Menschen."

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http://schneckinternationa l.me/2016/08/26/freitagste xter-2/
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