Alte Saecke eilen in die besinnliche Vorweihnachtszeit
1. DEZEMBER!
Wie ein Schock sprang es der alten Saeckin in den sehr frühen Morgenstunden entgegen. Wieder ein Monat vergangen, erneut neigt sich ein Jahr und ein weiteres Mal fühlt sich die Alte SAeckin herausgefordert, sich der Besinnung zu widmen. Das ist ein schöner Gedanke. Besinnung ist einem Alten Sack generell zuträglich, da er damit dem Alter gibt was des Alters ist:
Bedenke dass Du sterblich bist!
Wohl wahr, wenn es auch an dem ist, dass die Alte Saeckin derzeit eher an der Monsterwelle der Aufgaben stirbt als an Altersschwäche.
Besinnung! Wie soll das um diese Zeit denn aussehen? Die Städte sind voller hektischer Menschen die sich mit Riesentaschen abschleppen und versuchen ihre quengelnden Kinder / Männer / Mütter im Zaum zu halten. Überall kleine böse Augen. Auf jeder Stirn die Leuchtschrift: Weg da, jetzt komme ich!
Besinnung??
Womöglich noch mit Adventsgekränzel und Tannenduft und Plätzchenkalorienbomben?
Als die Alte Saeckin kürzlich in Baden-Baden weilte stellte sie zu ihrem grenzenlosen Erstaunen fest, dass Weihnachten nach Sprühkleber riecht. Vor allen Geschäftseingängen standen Tannen stramm, die entweder schon mit Deko-Schnee besprüht waren oder gerade damit behandelt wurden. Es stank zum Gotterbarmen und die Alte Saeckin floh den Ort des olfaktorischen Grauens mit gesträubtem Nasenhaar.
Dennoch, Baden-Baden wartete als Wiedergutmachung mit einer Ausstellung auf, die noch am ehesten einen Zustand der Besinnlichkeit hervorzurufen in der Lage ist (noch bis Februar 2009 wenn die Erinnerung nicht trügt).
"natur" im Museum Frieder Burda.
Schön, spannend , empfehlenswert, und eben... ja, genau: BESINNLICH.
Dass man auf den Rampen, die in dem schönen Haus die Ausstellungsebenen miteinander verbinden, gleich mehrfach dem superstylisch gewandeten und den höchst ausgefallenen Designerstock schwingenden Meister Lüppertz begegnet, gehört wohl nicht zum Programm. Die Begegnung erhöht die Besinnlichkeit nicht maßgeblich bis gar nicht, und ist von daher durchaus verzichtbar, findet die Alte Saeckin.
Auch die Beleuchtungsproben innerhalb der Ausstellung, denen es an jenem Tag auszuweichen galt, sind vermutlich eine einmalige Angelegenheit gewesen. Deshalb lautet die Parole:
HINGEHN - ANGUCKEN!
So! Jetzt aber! Dezember! Besinnung! Advent!
Egal...
Die Alte Saeckin wird so gefasst wie möglich ihrer Wege gehen und in Sachen Nächstenliebe wird sie versuchen, auch im größten Böse-Augen-Gewühl ihr empathischstes, wärmstes, strahlendstes, zugewandestes, mitmenschlichstes Lächeln anzuknipsen um damit wenigstens hin und wieder das eine oder andere Paar böser / trüber / hektischer / feindseliger Augen auszuknipsen und ersatzweise ein Antwortlächeln aus ihnen herauszulocken.
In diesem hehren Auftrag unterwegs meldet sich für heute wieder ab:
Die Alte Saeckin
Wie ein Schock sprang es der alten Saeckin in den sehr frühen Morgenstunden entgegen. Wieder ein Monat vergangen, erneut neigt sich ein Jahr und ein weiteres Mal fühlt sich die Alte SAeckin herausgefordert, sich der Besinnung zu widmen. Das ist ein schöner Gedanke. Besinnung ist einem Alten Sack generell zuträglich, da er damit dem Alter gibt was des Alters ist:
Bedenke dass Du sterblich bist!
Wohl wahr, wenn es auch an dem ist, dass die Alte Saeckin derzeit eher an der Monsterwelle der Aufgaben stirbt als an Altersschwäche.
Besinnung! Wie soll das um diese Zeit denn aussehen? Die Städte sind voller hektischer Menschen die sich mit Riesentaschen abschleppen und versuchen ihre quengelnden Kinder / Männer / Mütter im Zaum zu halten. Überall kleine böse Augen. Auf jeder Stirn die Leuchtschrift: Weg da, jetzt komme ich!
Besinnung??
Womöglich noch mit Adventsgekränzel und Tannenduft und Plätzchenkalorienbomben?
Als die Alte Saeckin kürzlich in Baden-Baden weilte stellte sie zu ihrem grenzenlosen Erstaunen fest, dass Weihnachten nach Sprühkleber riecht. Vor allen Geschäftseingängen standen Tannen stramm, die entweder schon mit Deko-Schnee besprüht waren oder gerade damit behandelt wurden. Es stank zum Gotterbarmen und die Alte Saeckin floh den Ort des olfaktorischen Grauens mit gesträubtem Nasenhaar.
Dennoch, Baden-Baden wartete als Wiedergutmachung mit einer Ausstellung auf, die noch am ehesten einen Zustand der Besinnlichkeit hervorzurufen in der Lage ist (noch bis Februar 2009 wenn die Erinnerung nicht trügt).
"natur" im Museum Frieder Burda.
Schön, spannend , empfehlenswert, und eben... ja, genau: BESINNLICH.
Dass man auf den Rampen, die in dem schönen Haus die Ausstellungsebenen miteinander verbinden, gleich mehrfach dem superstylisch gewandeten und den höchst ausgefallenen Designerstock schwingenden Meister Lüppertz begegnet, gehört wohl nicht zum Programm. Die Begegnung erhöht die Besinnlichkeit nicht maßgeblich bis gar nicht, und ist von daher durchaus verzichtbar, findet die Alte Saeckin.
Auch die Beleuchtungsproben innerhalb der Ausstellung, denen es an jenem Tag auszuweichen galt, sind vermutlich eine einmalige Angelegenheit gewesen. Deshalb lautet die Parole:
HINGEHN - ANGUCKEN!
So! Jetzt aber! Dezember! Besinnung! Advent!
Egal...
Die Alte Saeckin wird so gefasst wie möglich ihrer Wege gehen und in Sachen Nächstenliebe wird sie versuchen, auch im größten Böse-Augen-Gewühl ihr empathischstes, wärmstes, strahlendstes, zugewandestes, mitmenschlichstes Lächeln anzuknipsen um damit wenigstens hin und wieder das eine oder andere Paar böser / trüber / hektischer / feindseliger Augen auszuknipsen und ersatzweise ein Antwortlächeln aus ihnen herauszulocken.
In diesem hehren Auftrag unterwegs meldet sich für heute wieder ab:
Die Alte Saeckin
schreiben wie atmen - 1. Dez, 07:58
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