Alte Saecke olfaktorieren sich ein Glücksgefühl.
Dass die Liebe durch den Magen geht stimmt nur bedingt. Zuallererst geht sie nämlich durch die Nase. Unsere Erinnerungen wohnen am liebsten in der Nase, und die Nase ist die große Bestimmerin der Zu- und Abneigung. Vor allen Dingen aber kann die Nase, was wir ohne sie viel schlechter könnten: sie kann uns Heimat und Zuversicht verschaffen. Wir müssen ihr nur ein klitzekleines Bißchen helfen. Indem wir zum Beispiel lecker Dinkelsauerteigbrot mit Walnüssen backen und die Küche auf diese Art mit Heimat und Zuversicht füllen.
Das Mehl ist da, der mit Hingabe gepflegte, nun schon mehr als eieinhalb Jahre alte Sauerteig ist da und dutet erfrischend, klares Wasser und Salz stehen zur Verfügung, und ein Backofen wird zum Mutterschoß für das angestrebte Wohlgefühl. Im vergangenen Herbst beschenkte uns der Walnussbaum im Garten wieder überreichlich, so dass auch noch viele Nüsse da sind.
Dann geht's los. Die Dinkelkörner werden gemahlen, das Mehl gewogen, die Walnüsse geknackt und ausgepult. Sauerteig und Salz dazu. Lauwarmes Wasser darangießen und mischen, und mischen, und kneten, und kneten....

und wirken, und formen

und gehen lassen.

Fertig um aufs Blech gestürzt und in den Backofen geschoben zu werden:

Nach einer guten, heißen Stunde

strömt wunderbarer Dinkelwalnussbrotduft durch die Wohnung.
Heimat
Wohlbehagen
Zuversicht
hat sich die Alte Saeckin frisch olfaktoriert. Nun geht sie zu Bett um sich morgen früh, gestärkt von frischem Brot, dem Leben wahlweise in die Arme, vor die Füße oder in die Quere zu werfen.
Die Zahnarztrechnung soll das heilige Fatum bezahlen, oder der nicht vorhandene Verlag. Das ist der Alten Saeckin jetzt für heute egal!
Das Mehl ist da, der mit Hingabe gepflegte, nun schon mehr als eieinhalb Jahre alte Sauerteig ist da und dutet erfrischend, klares Wasser und Salz stehen zur Verfügung, und ein Backofen wird zum Mutterschoß für das angestrebte Wohlgefühl. Im vergangenen Herbst beschenkte uns der Walnussbaum im Garten wieder überreichlich, so dass auch noch viele Nüsse da sind.
Dann geht's los. Die Dinkelkörner werden gemahlen, das Mehl gewogen, die Walnüsse geknackt und ausgepult. Sauerteig und Salz dazu. Lauwarmes Wasser darangießen und mischen, und mischen, und kneten, und kneten....

und wirken, und formen

und gehen lassen.

Fertig um aufs Blech gestürzt und in den Backofen geschoben zu werden:

Nach einer guten, heißen Stunde

strömt wunderbarer Dinkelwalnussbrotduft durch die Wohnung.
Heimat
Wohlbehagen
Zuversicht
hat sich die Alte Saeckin frisch olfaktoriert. Nun geht sie zu Bett um sich morgen früh, gestärkt von frischem Brot, dem Leben wahlweise in die Arme, vor die Füße oder in die Quere zu werfen.
Die Zahnarztrechnung soll das heilige Fatum bezahlen, oder der nicht vorhandene Verlag. Das ist der Alten Saeckin jetzt für heute egal!
schreiben wie atmen - 14. Mär, 21:43
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